Gemeinde Tegel der Berliner Stadtmission
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Losung für Samstag, den 28.01.2012

Mose sprach: HERR, habe ich Gnade gefunden in deinen Augen, so wollest du, Herr, mitten unter uns einherziehen.
2.Mose 34,9
Die Gott vorherbestimmt hat, die hat er auch berufen; die er aber berufen hat, die hat er auch verherrlicht.
Römer 8,30
Predigt vom 22.01.2012 Thema: Naturwisenschaft und Schöpfung

Die Predigt zum Lesungstext 1.Mose 1 wurde gehalten von Gerd Franke. Zum Anhören bitte weiterlesen.

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Predigt zum Silvestergottesdienst am 31.12.2011 - Thema: "Vorsätze"

Die Predigt zum Lesungstext Römer 12 wurde gehalten von Pfarrer Erhardt Berneburg. Zum Anhören bitte weiterlesen.

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Impuls

 

Jesus Christus spricht:

 

 

 

 

Die biblische Losung für das Jahr 2012 macht uns Mut zu dem zu stehen, was uns oft schwer fällt, nämlich eigene Schwächen oder Niederlagen anzuerkennen und zu ihnen zu stehen.

Für unsereins als Mann könnte das bedeuten, Gottes Möglichkeiten mehr Raum zu geben als den eigenen Allmachtsphantasien.

Und für sie als Frau könnte das heißen, sich nicht durch jede Kritik aufgrund einer Schwäche per se in Frage gestellt zu sehen.

Paulus setzt sich im Kontext der Jahreslosung mit den vermeintlich Starken in der Korinther Gemeinde auseinander. Offensichtlich hat der Apostel und Gemeindegründer eine sichtbare Schwäche, weshalb einige ihn für ungeeignet halten, ja ihm gar sein Amt absprechen möchten. Doch er erklärt ihnen, dass seine Schwäche für Gott kein Problem darstellt. Im Gegenteil. Schließlich hat Gott sich mit den

Schwachen solidarisiert hat und sich in Jesus Christus auf deren Seite gestellt. Das Kind in der Krippe, der Gehenkte am Holz. Beides unübersehbare Zeichen, wie der Starke ein Schwacher, der Allmächtige ein Ohnmächtiger wird. Diese ungeheuerliche Regression Gottes darf auch uns zum Umdenken und zur Neubesinnung bringen im Blick auf das, was heute allgemein Stark oder Schwach genannt wird. Sie macht uns Mut, die eigene Schwachheit getrost anzunehmen. Ja mehr noch; in unserer Schwachheit liegt Segen, denn Gott will sie nutzen! Das klingt vielleicht verrückt, ist zugleich eine befreiende Botschaft. Wer Schwach ist muss darin nichts Bedrückendes oder Negatives empfinden. Im Gegenteil! Wenn Jesus sagt „Meine Kraft ist in den Schwachen mächtig" dann haben wir die Freiheit, es Ihm zu überlassen, wie er angesichts unserer Schwachheit, mit den Menschen unserer Stadt zu seinem Ziel kommt.    

 

Ihnen ein gesegnetes neues Jahr!

Ihr Stephan Seidel

 

 

 
Buchprojekt 2012

 Expedition zum ICH
„Manchmal verstehe ich mich selbst nicht.“ „Manchmal bin ich mir richtig fremd.“
„Eigentlich möchte ich mich und meine Gedanken besser verstehen.“
Deshalb: Mach dich doch auf den Weg zum „ICH“! Mit dem neuen Leseprojekt für die Fastenzeit 2012. Die Autoren (Klaus Douglas und Fabian Vogt) gehen dabei davon aus, dass die Bibel den Menschen zu sich selbst führt.

Nach ihren Erfahrungen ist die Suche nach dem eigenen „Ich“ nicht zu lösen von der Frage nach dem, der gesagt hat „Ich bin der ‚Ich-bin’ “.

Und so kann man sich in der Fastenzeit 40 Tage auf eine Expedition durch die Bibel machen - und sich dabei  dem eigenen „Ich“ und dem „ICH“ des göttlichen Gegenübers annähern.

Kurze Texte (nur ein paar Seiten) täglich, inklusive eines Bibeltextes in traditioneller Übersetzung und einer interessanten und anschaulich, einfühlsamen Übertragung in die heutige Sprache bilden den täglichen Ausgangspunkt der Expeditionsetappe. Dazu kommen anregende und interessante Gedanken zu dem Bibeltext. Den Abschluss der täglichen Ration bilden Fragen zum Nachdenken und -sinnen, Verse, die das Ganze immer wieder auf den Punkt bringen, und Aufgaben, die einen in die Tiefe der Bedeutung des Gelesenen führen und zur eigenen Stellungnahme auffordern. Eine Expedition, die körperlich nicht anstrengend aber höchst interessant und abwechslungsreich werden kann und immer wieder zum Innehalten in unserer hektischen Welt inlädt, um sich den eigenen Sinnen, Gefühlen und Überlegungen hinzugeben.  

Dabei gehts um Fragen wie: 

  • Wer bin ich wirklich?
  • Wie werde ich frei?
  • Was bestimmt mein Handeln?
  • Wie bekomme ich eine Beziehung zu Gott
  • Wo gehöre ich hin?
  • Wohin gehe ich?

In 40 Etappen zu den Kernstellen der Bibel, um dabei mich besser kennen und verstehen zu lernen. Und das in einer Gemeinschaft von Menschen, die den gleichen Weg gehen, ihn

aber aus ihrer persönlichen Perspektive und vor dem Hintergrund ihrer eigenen Erfahrungen sehen. Das lädt zum Austausch über das Erlebte und Erfahrene ein.
Sicher eine spannende Zeit für alle Gesprächskreise unserer Gemeinde, die hierzu auch

gerne Gäste in ihrer Runde begrüßen. Also fragt die Kreisleiter, wann ihr kommen könnt.
Und natürlich sind die Gottesdienste in der Fastenzeit wieder auf diese Themen abgestimmt.
Ein Buch also zum selber lesen, aber auch zum Gespräch und Austausch mit Anderen.

Ich freue mich schon auf die Gespräche und Erfahrungen von anderen Expeditionsteilnehmern.


Ach so, wie das Buch heißt?

Expeditionen zum Ich – In 40 Tagen durch die Bibel
von Klaus Douglass und Fabian Vogt.

 

Und eine Expedition zur Buchhandlung kann man sich übrigens sparen. Das Buch gibt es bei Gabi Wolf am Büchertisch unserer Gemeinde. 

Sehen wir uns nach der 1. Etappe?
Christian Flöter

 

P.S.     Ein Satz von Helmut Thielicke, den ich in dem Buch las:

„Gott liebt den Menschen nicht, weil er so wertvoll ist, sondern der Mensch ist so wertvoll, weil Gott ihn liebt.“